Das 2003 von den Architekten Meixner, Schlüter Wendt, Frankfurt fertiggestellte Imbiss-Ponton im Licht- und Luftbad erhielt eine Anerkennung zum Deutschen Architekturpreis 2003 und wurde auf Landesebene mit der "Martin Elsaesser Plakette" prämiert
Die Jury ekannte die beispiellose Verwirklichung einer baulichen Aufgabe an, die man in der Öffentlichkeit im Allgemeinen wohl kaum mit anspruchvoller Architektur in Verbindung bringt - nämlich die Realisierung eines kleinen Imbissgebäudes für ein Freizeitgelände auf einer Maininsel.
Die Entscheidung für den Imbisskiosk als Ponton ist die originelle Antwort auf das erhebliche Überschwemmungsrisiko des Standorts. Die Figur des Ponton greift die Situation der Insellage auf und verbindet letztlich die Zweckmäßigkeit der Lösung mit architektonischer Angemessenheit und einem leichten Schmunzeln.
Die Halbinsel liegt im Hochwassergebiet. Die Hochwasserphasen liegen in den Wintermonaten außerhalb der Betriebszeit des Geländes.
Das Konzept geht von einem Imbissgebäude als Schwimmkörper aus. Die Form dieses Stahlkörpers ist bildnerisch aus der Assoziation im alltäglichen Gebrauchsponton entwickelt. Entsprechend dieser Assoziation ist der Stahllkörper von einem Schiffsbauer hergestellt worden und tatsächlich schwimmfähig.
Der auf der Wiese scheinbar angeschwemmte bzw. trockengelegene Ponton wirkt zunächst paradox - macht jedoch auf den 2. Blick das Bild von Insel und Hochwassergebiet erfahrbar. Das Ponton ist mit Dalben gegen Wegschwimmen gesichert.
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