Um die Jahrhundertwende errichtete die Stadt Frankfurt auf der Niederräder Maininsel ein Strandbad, das bevorzugt von Arbeiterfamilien genutzt wurde. Schnell entwickelte sich die Insel zu einem beliebten und viel besuchten Naherholungsgebiet.
Nach der Machtübernahme der Nationalsozilisten war die Insel das einzige, jüdischen Bürgern frei zugängliche öffentliche Bad in Frankfurt und wurde damals verhöhnend als "Judenbad" bezeichnet.
Ab 1938 übernahmen die SA das Gelände. (seit 1994 erinnert eine Mahntafel auf der Insel an die Geschehnisse).
In den Nachkriegsjahren diente die Insel der US Army zur Erholung, bis sie 1949 dem städtischen Sport -und Badeamt übergeben wurde
Ab 2003 legte die Stadt Frankfurt die Pflege, Instandhaltung und den Ausbau des Niederräder Licht- und Luftbades in die Hände der Werkstatt Frankfurt.
Familien, junge Leute, aber auch eingesessene Niederräder kommen seither gerne auf die Insel und genießen die Ruhe - eine grüne Oase mitten in der Stadt.
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